Kategorie-Archiv: Fusball-Jugend

In diesem Jahr sind wir die Ausrichter der Altherren-Hallenkreismeisterschaften.

In diesem Jahr waren wir die Ausrichter der Altherren-Hallenkreismeisterschaften.

Gespielt wurde vom 08.03. bis 10.03. in der Großsporthalle in Spenge.

Wir selber stellten mit der Ü50 und der Ü40 zwei von insgesamt 30 Mannschaften .
Als Ü50 sind wir als amtierender Vize Hallenkreismeister angetreten und rechnen uns daher in beiden Wettbewerben gute Chancen aus.

Für das leibliche Wohl in allen Belangen war natürlcih gesorgt und wir haben uns über viele Zuschauer gefreut!

Bei Fußball.de weden die Ergebnisse veröffentlicht:

Ü32

Ü40

Ü50

die Ü50 des TuS Hücker-Aschen ist Hallenkreismeister 2024!

und die Ü40 des TuS Hücker-Aschen ist Vize-Hallenkreismeister 2024!

Ehrung und Danksagung an verdiente Mitglieder

„Der TuS Hücker-Aschen ist mit den anderen dörflichen Organisationen so ein geiles Soziotop, dass es einfach Spaß macht, dabei zu sein“ brachte Kai-Ortwin Evers seine Erkenntnis auf den Punkt. Der Tischtennis-Crack lebt in Bad Oeynhausen, ist aber seit vielen Jahren im TuS aktiv.
Es war das Zitat des Abends, als der TuS eine ganze Reihe langjähriger und verdienstvoller Mitglieder ehrte. Denn diese Frauen und Männer haben in den 75 Jahren des Vereinsbestehens auf ihre Weise dazu beigetragen, dass ein solches Gemeinschaftsleben funktioniert.
Mit Bernd Schlarmann (65 Jahre), Hans-Dieter Vordtriede (70 Jahre) und Martin Müller (60 Jahre) waren gleich drei ehemalige 1. Vorsitzende unter den Geehrten.

Weitere Ehrungen erhielten Tim Fischer-Riepe, Frank Moch, Petra Ellersiek für 25 Jahre Mitgliedschaft,
André Placke, Carsten Günther, Mark Danielmeyer, Jens Kötter für 40 Jahre Mitgliedschaft,
Joachim Schierbaum, Detlef Lotte, Wolfgang Adolph, Thomas Holzapfel, Heinrich-Hermann Beckhoff, Anneliese Schleef für 50 Jahre Mitgliedschaft,
Erhard Held, Hermann Dieckmann, Karl-Friedrich Knigge, Uwe Sander, Wolfgang Grundmann, Anneliese Adolph und Marianne Pieper für 60 Jahre Mitgliedschaft.

 

stehend v.l.: André Placke, Vorsitzender Detlef Lotte, Hermann Dieckmann, Tim Fischer-Riepe, Jens Kötter, Marianne Pieper, Mark Danielmeyer, Anneliese Adolph, Uwe Sander, Wolfgang Adolph und Carsten Günther 
sitzend v.l.: Martin Müller, Erhard Held, Bernd Schlarmann und Hans-Dieter Vordtriede

 

Ein besonderes Dankeschön überreichte Detlef Lotte, der neue 1. Vorsitzende, seinem Vorgänger Thorsten Sickmann, der den TuS zwölf Jahre geführt hatte und Hermann Dieckmann, der vierzig Jahre für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich war und nicht wieder kandidierte.
„Als ich 1983 erstmals gewählt wurde, hatte der HSV die Champions-League gewonnen“ skizzierte der die zeitliche Dimension aus fußballerischer Sicht.

v.l.: Detlef Lotte, Hermann Dieckmann, Thorsten Sickmann

Ein neuer Vorstand wurde gewählt

Der TuS Hücker-Aschen hat ein neues Führungsduo. Detlef Lotte als 1. und Uwe Flock als stv. Vorsitzender wurden in der Jahreshauptversammlung einstimmig gewählt. Sie folgen auf Thorsten Sickmann und Heinrich-Hermann Beckhoff, die nicht mehr kandidiert hatten.

„Verhalten optimistisch“ blickt Detlef Lotte in die nahe Zukunft des Vereins. Der 66jährige frisch pensionierte ehemalige Postbeamte ist seit seinem vierzehnten Lebensjahr im TuS Hücker-Aschen aktiv. Er kennt alle Facetten des blau-gelben Innenlebens, weiß aber auch um die Schwierigkeiten des ehrenamtlichen Engagements in der heutigen Gesellschaft im Allgemeinen und insbesondere im herausfordernden Sportbereich.

Die Auswirkungen der Pandemie in den vergangenen Jahren haben überall ihre Spuren hinterlassen, dazu wurde der Sportbetrieb des TuS gleich doppelt gebeutelt, weil das Hücker-Aschener Vereinszentrum wegen umfangreicher Sanierungsarbeiten aufgrund Legionellenbefalls im Wassersystem fast neun Monate nicht benutzbar war.

Der scheidende 1. Vorsitzende Thorsten Sickmann hatte zu Beginn der Sitzung in einem Rückblick auf seine zwölfjährige Amtszeit diese Beeinträchtigungen von außen auch als seine eindrücklichsten Erfahrungen herausgestellt: „Als Vereinsvorstand waren wir permanent im Krisenmodus.“
Krisenhaft sei auch der Beginn in seinem Amt gewesen, so Sickmann, als der TuS aufgrund von Spielerwechseln plötzlich keine
1. Mannschaft mehr hatte. Der Zugang des kompletten Teams vom FC Torpedo Lenzinghausen, der seinerseits wegen Nichterfüllung des Schiedrichtersolls keine Startberechtigung erhalten hatte, rettete die Hücker-Aschener Wettbewerbsfähigkeit.
Doch Aufstiege in die B- und dann in die A-Liga, die Neugründung der Jugendspielgemeinschaft mit dem TSV Rot-Weiß Dreyen und die Ausrichtung der Hallenkreismeisterschaft waren Highlights in einer positiven Vereinsentwicklung in den zurückliegenden Jahren.

Trotz der widrigen äußeren Umstände zog sich ein großes „Dennoch“ durch alle Berichte aus den Abteilungen.
Sei es Friedhelm Stallmann für die Tischtennisspieler, der von sportlichen Erfolgen an der grünen Platte und guter Kooperation mit dem TuS BaWa in Sachen Hallennutzung zu berichten wusste, Mark Danielmeyer, der für die Fußball-Altherren die Absage des „Wilhelm Ebeler Gedächtnis-Turniers“ in Kauf nehmen musste aber eine aktive Abteilung hat , Arne Drekmeier, der  für die Jugendspielgemeinschaft herausragende sportliche Erfolge in fast allen  Jahrgangsteams aufweisen kann  und  Fabian Sprengel mit  Max Beckhoff, die für die Seniorenfußballer trotz Turbulenzen um Trainerwechsel mit einer Vizemeisterschaft in der B-Liga aufwarten konnten.

Obwohl die jüngste Vergangenheit von vielen nicht planbaren Unwägbarkeiten geprägt war, beabsichtigt der TuS, im Herbst dieses Jahres sein 75. Vereinsjubiläum zu feiern.

Zum gewählten Vorstand gehören:

Stehen v.l.: Arne Drekmeier (Vorstand JSG), Uwe Kränke (Kasssierer), Uwe Flock (stv Vorsitzender), Mark Danielmeyer (AH-Abt.), Uwe Sander (Geschäftsführer allgemein) und Friedhelm Stallmann (TT-Abt.)

sitzend v.l.: Dennis Grothaus (Schriftführer), Detlef Lotte (1. Vorsitzender), Fabian Sprengel (Geschäftsführer Sport)

 

 

Im Gedenken an Karl-Heinz Schierbaum

Der TuS Hücker-Aschen gedenkt mit Anerkennung und Dank der Verdienste von Karl-Heinz Schierbaum, der jetzt im Alter
von 96 Jahren gestorben ist. Karl Heinz Schierbaum war der letzte noch lebende Gründer des Vereins. Aus Krieg und Gefangenschaft verwundet zurückgekehrt, gehörte er zu jenen achtzehn Männern, die am 2. Juli 1948 den TuS Hücker-Aschen ins Leben gerufen haben.

Die aktuellen Vorstandsvertreter des TuS konnten ihm vor kurzem noch bei einem Hausbesuch die Ehrenurkunde für seine
75 jährige Mitgliedschaft überreichen.

Von Beginn an hat sich Karl Heinz Schierbaum engagiert in das Vereinsleben eingebracht. „Kitzinger“, so sein Spitzname in Anlehnung an einen Nationalspieler aus den Dreißiger Jahren, war als aktiver Fußballer im blau-gelben Dress ein „beinharter“ Verteidiger. Dabei stets fair und freundlich.
Nach der aktiven Laufbahn hat er genauso begeistert und zuverlässig in der Vereinsführung mitgearbeitet.
Als sich in den frühen sechziger Jahren für die Organisation von Zeltfesten keine Festwirte mehr fanden, gehörte Karl Heinz Schierbaum zu den Pionieren im Festausschuss des TuS, die solche Veranstaltungen als Sportverein in eigener Regie durchführten. Er war beteiligt, als sich der „Tanz in den Mai“ des TuS Hücker-Aschen zu einem regional beliebten Ereignis entwickelte. Er brachte auch die Innovation dieses Festes mit voran, als in jenen Jahren die traditionelle musikalische Gestaltung durch Spielmannzüge oder Blaskapellen von rockigen Bands abgelöst wurde.

Bis zuletzt zeigte er sich zugewandt und sehr interessiert an allem, was sich im derzeitigen Vereinsleben des TuS so bewegt.
Wie viele andere auch, verkörperte er das dörfliche Hücker-Aschener Selbstverständnis des gemeinsamen An- und Zupackens: „Wir machen das selbst und wir machen das ordentlich.“

Der TuS bittet seine Mitglieder zur Teilnahme an der Trauerfeier zur Beisetzung am:
Donnerstag, 6. Juli um 10.30 Uhr
in der ev. Kirche Klein-Aschen 

Die Mitglieder des TuS Hücker-Aschen trauern um Willi Vogt.

Willi Vogt, das Ehrenmitglied des Vereins ist jetzt im Alter von 86 Jahren verstorben. In diesem Jahr konnte er auf eine siebzigjährige Mitgliedschaft zurückblicken.

Als er 1952  aktiv wurde, der TuS war gerade vier Jahre zuvor gegründet worden, gab es für alle Spieler unter dem Erwachsenenalter jahrgangsübergreifend nur eine einzige Jugendmannschaft.
Wie in jenen Jahren nicht ungewöhnlich, stand auch sein Elternhaus diesem Fußball-Treiben ihres Sohnes kritisch bis ablehnend gegenüber. Er musste heimlich agieren,  die „Fußballklamotten“ wurden von Mitspielern verwaltet.  Er ist in einer Zeit sportlich groß geworden, in der Teamspirit und Teambildung schlicht Kameradschaft hieß.

Damals galt, dass Torhüter und Linksaußen ganz besondere Menschen in einer Fußballmannschaft seien. Willi Vogt war Torhüter. Als die erste Mannschaft des TuS in der Saison 1962/63  Meister wurde, hatte er wie viele Jahre zuvor und danach „den Kasten sauber“ gehalten.

Spitznamen werden von Mitmenschen verliehen. Seiner war „Mutze“. Wenn dieser dann bis ins hohe Alter als Synonym für die ganze Persönlichkeit steht, zeigt es den Respekt und die Achtung, die man sich erworben hat. Willi Vogt  war stets mit heißem Herzen bei der Sache, immer mit vollem Einsatz, aber sportlich fair.

In den sieben Jahrzehnten seiner Mitgliedschaft hat er zahllose Aufgaben übernommen und ausgeübt. Er war zweiter Vorsitzender des Vereins, er war Betreuer der ersten Mannschaft, er hat die zweite Mannschaft über Jahre „gecoacht“, das heißt alles, was anfiel, um den Unterbau der „Ersten“ am Laufen zu halten und vieles andere mehr.

Wann immer es für die  „Blau-Gelben“ etwas zu organisieren oder zu helfen gab, auf ihn konnten sich alle verlassen. Als Mensch, der sich in die Gemeinschaft positiv gestaltend einbrachte, war er ein beispielhafter Ehrenamtler, wie sie heutzutage oft vermisst werden.

Mit Willi „Mutze“ Vogt geht ein großer Teil der Hücker-Aschener Fußballgeschichte.

Die mitfühlenden Gedanken der Hücker-Aschener Sportfamilie gelten den Angehörigen des Verstorbenen.

Detlef Lotte – der gute Geist des Vereins!

„Lass Dich überraschen“ hieß der Titel einer Fernsehschau von Rudi Carrell in den Neunzigerjahren. Das richtige Überraschungen auch heute noch gelingen können, wenn sie sorgfältig und verschwiegen vorbereitet werden, hat der TuS Hücker-Aschen am Wochenende bewiesen.
Mit dem „Überraschungs-Ehrenamtpreis“ des Landessportbundes NRW für Detlef Lotte war den Verantwortlichen des TuS ein richtiger Coup gelungen.

„Haben Sie in Ihrem Verein Ehrenamtliche, die Sie mit einem dicken Dankeschön und einem Präsente-Paket für deren Engagement überraschen möchten ?“ war die Auslobung des LSB formuliert. Weiter heißt es im Text des Landessportbundes: „Stellen Sie Ihre Vereinsheld:innen ins Rampenlicht. Diejenigen, die sich unermüdlich für den Verein einsetzen, egal in welcher ehrenamtlichen Position oder mit welcher Aufgabe.“

Nach Meinung der heimischen Fußballer entspricht der langjährige Einsatz von Detlef Lotte genau diesem Anforderungsprofil und so hat Thorsten Sickmann die Bewerbung entsprechend eingereicht.
Diese Informationen haben dann auch die LSB Jury überzeugt. Denn Detlef Lotte ist nicht nur seit seinem fünften Lebensjahr für den TuS aktiv am Ball, sondern seit fast zwanzig Jahren ist er ehrenamtlich helfend dabei.

Sei es im Festausschuss des Gesamtvereins, im Festausschuss des Altherren-Teams, als Betreuer der ersten Mannschaft, als Jugendbetreuer, sei es als Organisator und Ideengeber oder schlicht als genau die helfende Hand, die es mal wieder richtet.

„Er ist der gute Geist des Vereins“ sagt Thorsten Sickmann, der TuS Vorsitzende. Dass er dabei stets positiv gestimmt sei, schätzen seine Teamkollegen besonders an ihm. Dazu komme, dass er „nicht die Nerven verliert, wenn es mal nicht so rund wie gewünscht läuft.“


Detlef Lotte (im Vordergrund, zweiter von rechts),

rechts TuS Vorsitzender Thorsten Sickmann

Hücker-Aschen hat den Mai gerockt

„Schön Dich zu sehen“ waren die am häufigsten zu hörenden vier Worte, wann immer Menschen auf dem Vorplatz des Hücker-Aschener Vereinszentrums aufeinander trafen.
Zum ersten Mal seit drei Jahren haben die Verantwortlichen des TuS Hücker-Aschen rund um den 1. Mai wieder ein Sportfest mit sportlichen und geselligen Angeboten organisiert.

 

Mit  Bühne, Partyzelt, Gartenpavillons, Stehtischen sowie Getränke- und Speiseverkaufsständen war auf dem Platz ein sorgfältig gestaltetes Areal geschaffen worden, das für einen angenehmen Aufenthalt sorgte.

 

 

Statt des gewohnten Maibaumes zierte eine frisch geschlagene Birke mit ihrem Grün die Fläche, dazu liebevoll geschmückt mit blau-gelben Bändern. Eine Farbkombination, die derzeit wegen des Ukrainekrieges eine schreckliche Bekanntheit erreicht hat. Es sind aber auch die Vereinsfarben des TuS Hücker-Aschen, der im kommenden Jahr  75 Jahre alt wird.

Beim sportlichen Auftakt am Freitag gewann das Ü 40 Team des FC Exter die zweite Auflage des „Wilhelm – Ebeler – Gedächtnis -Turniers“ und durfte den Wanderpokal mit an den östlichen Rand des Kreis Herford nehmen.


Geselliger Höhepunkt war zweifellos der „Tanz in den Mai“,  der als Freiluftveranstaltung  unter dem Motto „Hücker rockt“ von der fünfköpfigen Band „Fire & Flame“ bespielt wurde.
Vom ersten Akkord an versprühten sowohl die Band als auch das Publikum eine einzigartige Stimmung des „endlich mal wieder “ !  Bereits im ersten Song, der Coverversion von „Give me a ticket for an aeroplane“ der 60er Jahre Gruppe „The Box Tops“  wurde  mit der Textzeile „the lonely days are gone“ die programmatische Ausrichtung des Abends besungen.
Seit Pandemiebeginn war es der erste öffentliche Auftritt von „Fire & Flame mit Publikum.

Dieser Spielfreude konnte sich niemand entziehen. Eine Zuhörerin wies auf ihre Kinder und erklärte, „die dürfen heute etwas länger aufbleiben, denn die haben bisher noch keine „Live-Musik“ erleben können.“
Als nach Mitternacht der Mai gekommen war, konnten alle zufrieden mit dem Song der „Kinks“ feststellen: „You really got me !“ oder wie ein Anwohner trocken sagte: „Wenn Hücker rockt, dürfen es auch gern ein paar Dezibel mehr sein !“ 

„Hücker rockt“….

….heißt es, wenn die Verantwortlichen des TuS Hücker-Aschen zur ersten Festivität im Dorf nach der pandemischen Zwangspause einladen.
„Nach drei Jahren ist es der Versuch, rund um unseren Traditionstermin dem 1. Mai, sportliche und gesellige Aktivitäten anzubieten“ freut sich Detlef Lotte vom Festausschuss.

Das sportliche Programm beginnt  bereits am Freitag, 29. April mit der zweiten Auflage des „Wilhelm Ebeler Gedächtnis“ – Turniers. Während es beim ersten Mal coronabedingt  eine interne Veranstaltung war, starten jetzt ab 19.00 Uhr mehrere Ü 40 Altherrenteams aus befreundeten Vereinen zu einem Fußball-Kleinfeld-Wettbewerb.

Tags darauf, am Samstag, 30. April, gehört auf dem Sportplatz am Hücker-Aschener Vereinszentrum der sportliche Teil des letzten Apriltages ganz dem Nachwuchsfußball. Ab 12.00 Uhr tragen verschiedene Jahrgangsmannschaften der JSG Hücker-Aschen/Dreyen ihre Meisterschaftspartien aus.

Um 19.00 Uhr wird dann ein Baum aufgestellt. Statt des üblichen Maibaums mit Kronenkranz wird eine vom stv. TuS Voritzenden Hermann-Heinrich Beckhoff gestiftete Birke ihr Maigrün präsentieren. Denn Hücker-Aschens Feuerwehrleute, die traditionell das -Errichten des Maibaums vornahmen, dürfen, um ihre Einsatzfähigkeit nicht zu gefährden, diese Aktion in diesem Jahr nicht durchführen.
Der Feuerwehrbezug bleibt aber erhalten, wenn anschließend die Rockband „Fire & Flame“ auf dem Vorplatz des Hücker-Aschener Vereinszentrums vom Bühnenwagen der Stadt ihre rockige Performance startet. „Open air“ in den 1. Mai nennt sich das Vorhaben und der Eintritt ist frei.

Am Sonntag steht dann der Fußball wieder im Fokus.
Um 11.00 Uhr erwartet die B-Jgd. der JSG den VFL Mennighüffen und um 15.00 Uhr beginnt das Meisterschaftsspiel des TuS Hücker-Aschen I im Rahmen der Meisterrunde der Kreisliga B.
Zu Gast  ist der aktuelle Spitzenreiter SV Herringhausen-Eickum II.

Für Speis´und Trank ist an allen Tagen gesorgt und wir freuen uns,
Euch begrüßen zu dürfen!

Interview mit Tobias Dold

Hallo Tobias, herzlich willkommen beim TuS Hücker-Aschen! Du hast Ende Januar als Cheftrainer unserer 1. Mannschaft übernommen. Vielleicht kannst du dich und deinen bisherigen Werdegang, insbesondere im  Fußballbereich, kurz vorstellen?

Vielen Dank für das herzliche Willkommen.
Ich bin 42 Jahre alt, wohne in Enger und arbeite im Rechnungswesen eines mittelständischen Unternehmens. Das Fußballspielen habe ich beim TuS Germania Besenkamp gelernt, ehe es mich zum SC Herford gezogen hat in dem ich auch den Übergang in den Seniorenbereich vollzogen habe. Über den SV Enger-Westerenger, den BV Stift Quernheim und den SV Schnathorst stieg ich mit 24 Jahren als gelernter Torwart als Spielertrainer beim Bünder SV ein. Zu dem Zeitpunkt hatte ich bereits sechs Jahre als Jugendtrainer gearbeitet. Weitere Chef-Trainererfahrungen konnte ich dann bei der SG Bustedt, beim SV Enger-Westerenger und dem SC Batman sammeln. Im Anschluss folgten Jahre als Torwart-Trainer beim SV Oetinghausen. Dort übernahm ich später die zweite Mannschaft als Cheftrainer. Nach einer einjährigen Pause ging der Weg 2017 als Torwart-Trainer wieder zu meinem Heimatverein SC Enger. Über den TuS Bruchmühlen bei dem ich Cound Torwart-Trainer war ging es für mich zu Beginn dieser Saison in gleicher Funktion zum VfL Holsen.

Was hat dich dazu bewogen unsere 1. Mannschaft im Winter in einer vermeintlich nicht ganz einfachen Situation zu übernehmen?

Wie bereits erwähnt war ich bis zum 31.12.2021 in Holsen tätig. Somit war ich „frei“ für eine neue Aufgabe und hatte nach Bekanntgabe meines Abgangs auch unterschiedliche Anfragen bekommen. Diese umfassten Chef-, Co- und auch Torwarttrainerposten und gingen von der Landesliga bis zur Kreisliga B. Für mich stand jedoch fest, dass ich nur etwas anfangen würde von dem ich absolut überzeugt bin. Ich mache etwas entweder zu 100% oder gar nicht. Das war bei diesen Anfragen nicht der Fall. Als Michael Bühlmann mich im Januar anrief war ich ehrlich gesagt sehr skeptisch, da ich ja auch nur aus der Presse die Veränderungen im Kader- und Trainerbereich mitbekommen hatte. Das
Gespräch zwischen Michael, Max Beckhoff und mir war in meinen Augen jedoch von der ersten Minute an offen und ehrlich geführt und brachte dadurch schnell ein vertrautes Miteinander. Mich hat beeindruckt mit welcher Klarheit mir der vorhandene Kader und die Möglichkeiten beim TuS aufgezeigt wurden. Einen Kader von 21 Spielern, die Möglichkeiten in Hücker-Aschen oder auf dem Kunstrasenplatz in BaWa sind sehr gut. So sagte mir mein Bauchgefühl noch passend zum ersten Training, dass ich dem Verein meine Zusage geben kann.

Du bringst mit Bilal Icbudak einen erfahrenen Mann als Co-Trainer mit. Woher kennst du Bilal und was erwartest du dir von eurer Zusammenarbeit?

Billy und ich kennen uns schon sehr lange. Erst haben wir gegeneinander gespielt und vor etwas zehn Jahren haben wir gemeinsam in Oetinghausen gespielt und uns besser kennengelernt. In Oetinghausen haben wir bereits die zweite Mannschaft in der Zeit zwischen 2014 und 2016 in dieser Konstellation trainiert. Schon in meinem ersten Gespräch mit dem TuS hatte ich darauf hingewiesen, dass ich ihn gerne als Co-Trainer mitbrungen möchte. Da wusste Billy aber noch nicht, dass es ein Angebot gibt. Das Telefonat zwischen uns beiden war recht kurz, das Einzige,was zu klären war, war, ob Billy das Projekt zeitlich, er ist beruflich selbstständig, umsetzen kann. Von uns als Gespann erwarte ich die Zusammenarbeit, die wir auch in der Vergangenheit hatten. Wir ergänzen uns gut, blicken aus unterschiedlichen Winkeln auf Spielsituationen und Spieler, aber finden am Ende immer einen gemeinsamen Weg.

Wie war dein erster Eindruck von der Mannschaft? Wie waren die ersten Einheiten?

Der erste Eindruck war sehr positiv. Billy und ich haben eine sehr junge und lernwillige Mannschaft kennengelernt. Die Truppe ist menschlich, charakterlich einwandfrei. Sportlich kann man schon erkennen, dass viele der Spieler noch am Anfang ihrer „Karriere“ stehen und noch Erfahrungen sammeln müssen, um weitere Schritte machen zu können. Die ersten Trainingseinheiten waren ebenfalls absolut top. Es wäre wünschenswert, dass wir die Trainingsbeteiligung, die im Moment bei ca. 16 Mann liegt auch in Zukunft halten können.

Welche Ziele möchtest du mit der Mannschaft in der Aufstiegsrunde für die Kreisliga A oder auch allgemein hinsichtlich der Entwicklung der Mannschaft erreichen?

Ich möchte ungern ein Ziel formulieren, dass sich an einem bestimmten Tabellenplatz festmachen lässt. Dafür ist die Zahl der Abgänge zu groß gewesen. Wir sollten die kommende Spielrunde nutzen, um Erfahrungen auf höchstem Kreisliga B-Niveau, denn das wird es in der Aufstiegsrunde geben, zu sammeln. Dadurch und durch intensive Trainingsarbeit sollte es somit das Ziel sein die Mannschaft taktisch, fussballerisch und menschlich weiterzuentwickeln. Sollte die Mannschaft über einige Jahre in dieser Konstellation zusammenbleiben würden in den nächsten Jahren sportliche Erfolge möglich sein.

Vielen Dank für das Interview. Der TuS freut sich auf die Zusammenarbeit mit Bilal und Dir.

JSG Hücker-Aschen/Dreyen

Trotz der Coronakrise sind wir dezeit sowohl sportlich als auch organisatorisch gut aufgestellt“ resümierte Arne Drekmeier, Vorstand der JSG Hücker-Aschen/Dreyen, in einer Bilanz zum Jahreswechsel.
Seit 2013 sind alle Nachwuchsfußballer des TuS Hücker-Aschen und des TSV Rot-Weiß Dreyen in einer gemeinsamen Jugendspielgemeinschaft (JSG) organisiert.
In den achtziger und neunziger Jahren hatte es diese Konstruktion schon einmal gegeben, die aber letztlich gescheitert war und die beiden Fußballvereine danach wieder getrennte Jugendarbeit machen ließen.
Als das Konzept der städteübergreifenden Partnerschaft vor fast zehn Jahren wieder aufgegriffen wurde, „starteten wir bei Null“, so Drekmeier, “ alte Sachen wurden ad acta gelegt und wir schoben eine Entwicklung an, die ihr Ziel noch nicht  erreicht hat..“

Alle Jahrgangsmannschaften seien inzwischen vorhanden, einige Jahrgänge gleich mit mehr als einem Team. Einzig das noch fehlende A-Jugendteam (16-18 Jahre) kann in der kommenden Saison gebildet werden.
Während beim ersten Kooperationsmodell zwei Sportvereine ihre Eigenständigkeit lebten, sei es jetzt gelungen, für die JSG eine eigene Identität zu entwickeln. Aus den Vereinsfarben der Traditonsvereine, blau und gelb in Hücker-Aschen und rot und weiß in Dreyen, wurde rot und blau für die JSG. D
iese Trikotfarben prägen inzwischen das Erscheinungsbild aller Akteure, Spieler und Betreuer.

Dazu gibt es mit dem Löwen „Bumba“ ein eigenes Maskottchen und mit „JSG olé olé !“ auch noch einen eigenen Schlachtruf.
„Das Maskottchen erleichtert die Kontaktaufnahme zu den Kleinsten ungemein, wenn wir in Schulen oder Kindergärten eingeladen werden“ stellt Drekmeier fest. „Der Name ist seinerzeit in lockerer Runde vom einem kakaohaltigen Heißgetränk abgeleitet worden“ schmunzelt der Coach.
Da wegen der Pandemie keine Hallenmeisterschaften ausgetragen werden können, sind die heimischen Nachwuchsfußballer seit Januar wieder im „Draußen-Training“. „Es ist eine helle Freude zu sehen, wie die Kinder ihre Bewegungsfreiheit ausleben“ sind sich alle Verantwortlichen einig.

Obwohl die JSG mit Enger und Spenge gleich zwei Kommunen tangiert, sieht die Realität viel freundlicher aus. „Unsere Kinder werden auf zwei unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten ausgebildet. Da sind die Rasenplätze in Hücker-Aschen und der Kunstrasenplatz in Dreyen, die auch nur zweihundert Meter auseinander liegen“ heißt es von den Betreuern.

Hintere Reihe v.l.: Dominik Toepper, Lars Horstmann, Holger Willuweit, Sven Cölius, Karsten Stuke, Meik Waschilewski, Lukas Tacke, Moritz Schürmann
Vordere Reihe v.l.: Stephan Hellmann, Thorsten Adamczak, Hans Busch, Swen Kopp, Jan Henning, Arne Drekmeier, Michael Ruppelt
Zum eingeklinkten Foto: Der kleine Tim freut sich, dass der große "Bumba" ihm zur Seite steht. 


Die Gemeinschaft steht im Vordergrund und wir wollen allen Kindern eine sportliche Heimat geben, gleichzeitig talentierte Spieler weiterentwickeln und dennoch unserer sozialen Verantwortung für alle gerecht werden“ bringt es Jugendwart Michael Ruppelt auf den Punkt.
Die pädagogisch-sportliche Qualität ist im ehrenamtlichen Trainer- und Betreuerteam vorhanden. Neunzig Prozent der Verantwortlichen sind Inhaber der offiziellen DFB – Trainerlizenz.
Nicht nur der ehemalige Jugendwart Hansi Busch,  „immer noch die gute Seele im Gemeinschaftsgefüge“ so Drekmeier, ist überzeugt, dass diese Mischung aus „Gruppendynamik gepaart mit dem Leistungsgedanken“ den aktuellen sportlichen Höhenflug ermöglicht hat.
Von den neun Jugendmannschaften haben sich gleich vier für die Kreisliga A, dem sportlichen Oberhaus im Kreis Herford, qualiziert.  Das sind gleich zwei D-Jgd. Teams, dazu die C- und die B-Jgd. Mannschaften.

Mit André Kassner hat die JSG einen eigenen Kassenwart, der die paritätischen Beiträge der Stammvereine aber auch die finanziellen Zuwendungen von Sponsoren verwaltet.  „Neben den Dingen des regelmäßigen Sportbetriebs konnten wir zu Weihnachten für jedes Kind eine Trainingsmütze finanzieren.“